Wozu ein Industrie­raum?

Wozu ein Industrieraum?

Foto: Urs Siegentaler

Uetikon und seine Chemie

Der Dokumentarfilm «Uetikon und seine Chemie. Zeitzeugen erzählen» blickt auf 200 Jahre Chemische Fabrik Uetikon zurück. 2018 wurde die Fabrik in Uetikon geschlossen.

Im 40-minütigen Film erzählen frühere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ihrer Arbeit und ihrem Alltag. Sie sprechen über Herausforderungen, Unfälle und die Folgen der Chemie-Katastrophe in Schweizerhalle. Auch die Beziehung zwischen der Fabrik und dem Dorf wird thematisiert. Nachkommen und Beobachter ergänzen die Erinnerungen mit ihren Eindrücken aus den letzten 50 Jahren. Zum Schluss zeigt der Film, wie das ehemalige Fabrikgelände am See künftig genutzt werden soll: Geplant sind ein Bildungszentrum, viel Raum zur Erholung sowie ein Ort für Kultur und Gewerbe.

Die Historikerin Beatrice Schumacher, Autorin des Buches «Uetikon und seine Chemie. Eine Beziehungsgeschichte», ordnet die Berichte historisch ein.

→ Dokumentarfilm, Schweiz, 2018
Filmemacher: Rolf Käppeli und Alfons Fischer, Dauer: 40 Minuten

Hier entsteht ein raum für Industriekultur

Was ist Industriekultur?
Industriekultur – das klingt nach alten Maschinen und viel Staub. Der Architektur- und Wirtschafts­historiker Hanspeter Bärtschi hat gezeigt: Industriekultur ist viel mehr. Sie erzählt von Textil- und Maschinenfabriken, von Bahnen, von Chemie, von Mühlen, Ziegeleien, Strassenverkehr und sogar von der Luftfahrt. Kurz: von allem, was unsere Region stark gemacht und unseren Alltag geprägt hat.

Warum ein Ausstellungsraum?
Weil die Geschichte sonst verschwindet: Am Zürichsee standen Fabriken, Werkhallen und Kamine. Menschen haben hier gearbeitet, geschwitzt, getüftelt. Was bleibt, sind Gebäude, Erinnerungen, Fotos – und viele Geschichten. Genau diese wollen wir sammeln und zeigen. Anschaulich. Verständlich. Für alle.

Der geplante Ausstellungsraum entsteht im ehemaligen Düngerbau auf dem Fabrikareal in Uetikon am See. Das markante Gebäude steht unter Denkmalschutz und wird sorgfältig erneuert. Ab 2028 soll es für neue Nutzungen offenstehen und ein Ort werden, an dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aufeinandertreffen.

Wozu eine Online-Plattform?
Diese Plattform macht die die Industriekultur im Raum Zürichsee sichtbar. Sie versteht sich als lebendiges Gedächtnis der Region und zeigt, was sie in den letzten zwei Jahrhunderten geprägt hat. Die Industrie brachte Arbeit, Innovation und Wohlstand. Gleichzeitig veränderte sie Landschaften, Gewässer und die Luftqualität nachhaltig. Darum gehört zur Geschichte immer auch der Blick auf die Umwelt.

Impressionen
vom alten Düngerbau

Fotos: Urs Siegenthaler

Wir danken unseren Unterstützer/innen

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